Archiv der Kategorie: Sport / Wettbewerbe

Geschlossen: Blog: Euroglide 2016

Seit gestern Nacht ist die MU wieder in Unterwössen, und der Blog Euroglide 2016 geschlossen.

Aber es dauert nicht lange, dann kommt der nächste…. : ab 25.07. Fliegerlager AFZ in NES.

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Hallo an alle des AFZ,

unser Mathias Münch fliegt dieses Jahr die Euroglide mit. Seine Bea und ich haben ihn Samstag überrollt (-: und ich werde die Beiträge aus Ihrer Whats App Gruppe für einen Blog des AFZ nutzen. Ich versuche tagesaktuell vom 20.06. – 02.07. abends zu berichten, da ich aber oft unterwegs bin kann auch schon mal ein Tag Verzögerung drin sein.

Ihr findet den Link unter „Blogs“ oben in der Menüzeile!!!!

 

AAC 2015

AAC_2015
Übermorgen (30. Mai 2015) beginnt der Alpe Adria Cup 2015 – wieder unter Beteiligung namhafter Piloten des Alpenflugzentrums Unterwössen e.V.

…und natürlich auch unter Beteiligung eines namhaften Segelflug-Blog-Schreibers, des unübertrefflichen Holger Fuhr: [AAC 2015 Blog]

AFZ goes AAC 2013 – Abreisetag

Siegerehrung & Rückreisetag: Die Karawane zieht wieder nach Norden

Morgens regnet es immer noch, das Frühstück beginnt spät und hat gegen Ende ein unerwartetes Opfer: die Girasse, Rolands Lieblingstasse in der Ferienwohnung, kriegt ein Messerattentat beim Tellerabräumen ab: Nataschas Messer verlässt auf Flugbahn den Teller und schlägt genau mit den Stiel in die Tasse ein.

Zunächst sieht es nach gut gegangen aus, aber kurze Zeit später ist Rolands letzter Kaffee unter der Tasse in der Tischdecke. Wir kriegen aber auch jedes Jahr was kaputt in den Wohnungen von Herrn Lang…

Bis zur Siegerehrung nutz ich die Zeit für einen kurzen Shoppingbummel im Baumarkt (ja ja, Männer gehen einkaufen), aber ich brauch eh eine neue Flex und wenn die schon 10 Euro billiger ist als daheim….

Bei der Siegerehrung geht es gewohnt stimmungsvoll zu, geehrt werden ja nicht nur die Sieger, sondern auch alle weiblichen Helfer, die Crew vom Restaurant.

Die Sieger sowie alle Tagesaufgaben und viele Bilder kann man übrigens über die Homepage des FSV Feldkirchen www.lokf.at anschauen, für weitere Bilder empfiehlt sich auch der Flickr Account von Roland (über seine Flüge verlinkt).

Roland hat einen guten Platz im Mittelfeld, Preis gibt es auch hier, einen Restaurantgutschein fürs Fly In…Ein Bild gibt’s leider nicht, denn er huscht so schnell durchs Bild das ich euch seinen wenig attraktiven Hinterkopf ersparen will.

Und da wäre dann noch…

Samstag 1 dp…der Gewinner des Pink Kuh (Außenlande-) Wettbewerbs, dies Jahr in Personalunion mit der Gewinnerin der Damenwertung: Ute räumt neben einer Jaques-LeMans Uhr auch eine große Pink-Kuh-Marzipan-Torte ab. Garantiert ungesund, aber lecker!!!

Nach der Siegerehrung lichten sich die Reihen schnell und ein ums andere Gespann rollt vom Hof. Ich setz mich noch ins Fly In, schreib diese Zeilen und ess noch zu Mittag.

Gleich hock ich mich ins Auto und zockel los, auf eine Ereignislose Heimfahrt hoffend….

Ich schließe den Blog AFZ goes AAC, wir hören wieder aus Klix ( so Gott und der Webmaster will).

(Red: Will er!!! :-))

AFZ goes AAC 2013 – 7. Tag (Freitag)

Ruhetag oder nicht, das ist hier die Frage

Die Sonne scheint zwar noch am frühen Morgen, aber der Mumpf über unseren Köpfen zeugt schon deutlich von der sich nähernden Front. Beim Frühstück schauen wir uns schon mal über 3sat das „gute“ Wetter auf der Nordseite der Alpen an, die Beauftragte für die richtige Bedienung der Fernbedienung zaubert dies dem staunenden Publikum auf den Fernseher.

Am Platz hält sich der Elan eine Startaufstellung zu bilden in Grenzen, beim Briefing um 10:30 scheint zwar die Sonne, aber nach Norden sieht es schon sehr unschön aus. Auch die Cumulanten über den Ossiacher Tauern täuschen nicht darüber hinweg, dass die Front wohl schon auch im Drautal wirkt. Nach der ausführlichen Schilderung der Sieger des gestrigen Tages über ihre Flüge – Heimo Demmerer hat das Abo in der 104er Klasse… – wissen wir, dass man Wendepunkte auch von unter anfliegen kann.

Da gestern der eine oder andere auf 2300 m NN lag, die Basis aber nicht war das wohl beim einen oder anderen nötig…

Der Wetterfrosch setzt auf’s Abwarten, 11:45 Nachbriefing, Startaufstellung. Da ein Mann vom ORF Radio da ist, muss man Aktivität entwickeln… Ute soll wohl interviewt werden, und mein Angebot, ob ich einen Wettercheckflug machen soll, nimmt Martin dankend an.

Also meinen Kugelporsche schnell vor das Feld gestellt (danke, Roland). Das Wetter macht aber rapide zu, als ich in 800 m an der Gerlitzen klinke räumen schon die ersten ab und gehen vor die Hänger. Das Wetter gibt Recht, überall Mumpf, die Abschirmung nunmehr so dick das nichts mehr an Wolken zu sehen ist. In 400 m beiß ich mich 25 Min. an den Ossiacher Tauern fest, dann in 250 m noch mal 15 Min. an der Pollenitzen. Als Alle abgebaut haben lande ich, verstau‘ den Flieger und mach ihn reisefertig. Immerhin, noch mal eine Stunde geflogen.

Danach zerstreut sich alles sehr schnell, abends treffen wir uns aber wieder, denn im Fly In wird der Grill angeworfen. Natascha und Roland haben den Rest-Tag für den Besuch eines Isländerturniers in Klagenfurt genutzt, ich hab mich mit diesen Zeilen noch mal schriftstellerisch betätigt und war danach mal die Ossiacher Tauern, die ich mir heute mal ausführlichst aus der Luft betrachtet habe, mal vom Boden aus angesehen.

Der Abend war dann so wie wir es uns von der Grill-Party von Lily und ihrem Mann versprochen haben, lediglich auf den Campingplatz gab es etwas Tumult, denn Paulina (das SEHR lebendige Kind von Andi und Gerlinde Sandhöffner) hat sich zusammen mit einem anderen kleinen Anhang eines Fliegers am Vorzelt und Bus von Ute & Axel als Trommel versucht. Dazu noch mit einem Holzstecken.

Da war das benutzen von Papi´s Motorhaube als Rutsche kurze Zeit später ja halb so schlimm… (-:

Als wir heimfahren fängt es dann endgültig an zu regnen, die Front ist da. Es regnet auch die ganze Nacht durch, das richtige Wetter für eine Siegerehrung + für eine Abreise.

AFZ goes AAC 2013 – 6. Tag (Donnerstag)

Heimspiel für das AFZ…

Think Big ist das Motto des Tages. Martin Huber nutzt das vor allem im Westen und der Nähe des Alpenhauptkamms angesagte Wetter für eine noch nie da gewesene Aufgabe beim AAC: Wendepunkt 1 ist der Pass Thurn, WP 2 bei beiden Klassen ein Punkt im Dachsteinmassiv.

Entsprechend ist das Raunen im Rund beim Briefing, alle freuen sich aber auch auf eine Aufgabe von gut 350 km in der 104er, und gut 400 km in der offenen Klasse. Ab 11:30 wird das Feld gestartet, um 13:00 sind alle Maschinen am Himmel, Ute landet allerdings noch mal und wird hinter der offenen Klasse für einen zweiten Versuch an den Himmel gehängt.

Kurz nach dem Feld entschwindet auch der Duo Discus des FSV Feldkirchen an den Himmel, Natascha macht mit Martin Huber einen Start, der Meister macht sich selber ein Bild vom Wetter in charmanter Begleitung. Abends an der Theke trifft er die gleiche Feststellung wie ich: Sch… Bärte heute. Auch Natascha trifft es auf den Punkt: Wir dachten wir können nicht mehr fliegen.

Streckenweise hat das Wetter richtig gute Phasen, aber manchmal läuft es auch überhaupt nicht rund, eine Sichtweise die viele Piloten abends auch teilen. Ob es daran lag, dass es sich um aktive Warmluft im Frühjahr gehandelt hat? Auf jeden Fall hab ich auch einen längeren Flug hinbekommen, und das auch noch bis gut ein Stück das Gailtal hinauf. Zwischendrin hab ich sogar mal kurz Funkkontakt mit Jan, der wohl wieder auf seinem Sofa (hinterer Sitz des Traunsteiner Duo Discus) hockt und seine Schäfelein des Streckenfluglehrgangs zum Grimming und wieder zurück führt.

Zurück an den Ossiacher Tauern kann ich die Rückkehrer bei Ihren Endanflügen beobachten, nach meiner Landung trifft Roland ein, ein wenig zerknirscht über die Dauer seines Fluges, aber immerhin herumgekommen. Leider muss Axel kurz danach den Bus vor den Anhänger setzen, Ute hockt in Paternion. Bei ihr hat es leider nicht mehr nach Haus gereicht, am frühen Abend hat die Thermik bereits den Dienst quittiert.

Nach den ersten Ergebnissen hat Roland sich aber nicht wesentlich verschlechtert, immerhin noch der siebte Platz in der Gesamtwertung. Da es morgen, wenn überhaupt, nach einer nur kleinen Aufgabe vor der Front aussieht, bis jetzt ein respektables Ergebnis. Zumal er WM Telnehmer wie Andi Sandhöffner immer noch weit hinter sich weiß.

Am Abend, alle sitzen auf der Terrasse, taucht ein Heißluftballon aus Richtung Klagenfurt auf. Unter fachmännischer Begutachtung zahlreicher Piloten setzt er zur Landung auf dem Flugplatz an. Nach einer geraumen Weile und etlichen Wieder-Zündungen des Brenners gelingt es ihm tatsächlich auch, seine Ballon in der Nähe des Windsacks genau auf dem Flugplatz abzusetzen.

Abendunterhaltung inklusive… Wann landet ein Heißluftballon schon einmal auf einem Flugplatz???

AFZ goes AAC 2013 – 5. Tag (Mittwoch)

Wasser marsch…

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…nein, nicht vom Himmel, aber für alle Flugzeuge am Start kommt beim Briefing das Kommando: Wasser aus den Tanks. Verhindern soll dies dramatische Szenen bei den Schlepps, da der Platz nach den Regenfällen der letzten beiden Tage arg sumpfig ist.
Um den Sumpf nicht zu verstärken müssen alle Flieger mit Eimern oder Kanistern enttankt werden….

Zur weiteren Erbauung der Fliegergemeinde ist schieben der Flieger angesagt, da man eine Startgasse links vorne definiert hat, auf die jeder Flieger aus den vier Startreihen startbereit geschoben werden muss. Da man aber guten Mutes ist, einen weiteren Wertungstag zu bekommen, packen alle mit an.

Das Feld wird, die 104er Klasse mit einer Ecke über Nötsch, auf eine AAT nach Toblach und Mauterndorf geschickt, die Zylinder dabei so groß, dass man auf der einen Wende nicht so tief ins Lesachtal muss, auf der anderen am Katschbergtunnel wenden kann.

Die Basishöhe am Platz lässt vermuten, dass das weise Vorausplanung ist. Gegen 14:00 hat die Plackerei ein Ende und der letzte Flieger ist an den Himmel gehängt. Bei Sonnenschein und der einen oder anderen Überentwicklung am Horizont – heute aber nur Schauern und keine Gewitter – lässt es sich am Platz bei einem kühlen Getränk gut aushalten.

Bei einem kurzen Abstecher in die Stadt klingelt mein Handy, Axel ist dran, ich bin standby für den Fall von Schwierigkeiten, denn Ute hockt am Taleingang an der Landskron. Der Acker sei seeeeeeeeehr tief. Die Bergung geht aber dann doch ganz gut, weil ein paar Paragleiter mit anpacken. Die Flächen aus dem Acker tragen – mit schieben geht da nix – schlaucht die beiden aber doch ganz schön.

Ein gut Teil der 104er Klasse hat nicht viel mehr Glück und hockt in Nötsch. Auch in der offenen Klasse muss der eine oder andere den Motor ziehen, auch Sven Kolb und unseren Freund Helmut erwischt es – Sven recht spät auf dem Rückflug vom Katschberg, Helmut recht früh im Lesachtal. Abschattungen und Schauern im Fluggebiet und eine Basis um 2300 m machen das fliegen aber auch nicht leicht.

Mittwoch_2Während Axel noch den Schlamm aus dem Radkasten der „C2“ spült, kommen die ersten Maschinen auf Flügeln heim, teils aus dem Tal schleichend, teils mit Überflg über die Ziellinie. Das Wetter hat doch so weit gehalten, dass eine Wertung für beide Klassen zustande kommt. Roland hat mit dem sechsten Platz der Tageswertung auch den Gesamtplatz sechs erobert.

Morgen wird es besseres Wetter haben, so dass die Chancen das auszubauen an einem vierten Wertungstag durchaus gegeben sein werden. Auf jeden Fall herrscht gute Laune im Fly In, als die meisten Piloten und Helfer dort den Tag abschließen.

AFZ goes AAC 2013 – 4. Tag (Dienstag)

Noch einmal Urlaub in Kärnten

Morgens sieht es verdächtig nach einem weiteren Ruhetag aus. Auch auf der Homepage des Wettbewerbs ist nichts von aufbauen (wird bis 9 Uhr veröffentlicht) zu lesen. Da es auch nch regnet kann man es beim Frühstück gemütlich angehen lassen.

Na ja, wenn da nicht die Tücke des Objekts der Fernbedienung wäre… Irgendwie sind bei Natascha und Roland de Fernbedienungen etwas verwirrt, das mischen von Sat Receiver und Fernseher ist auf jeden Fall nur mit Diplom zu meistern. In dem Fall nur mit dem Ing. Dipl., das BWL Dipl. von Roland reicht nicht aus. Jegliche Versuche die Technik kaufmännisch zu verwalten enden mit Ratlosigkeit, das muss also Natascha ran.

Aus gutem Grund mach ich als Kaufmann einen Bogen darum, in meiner Wohnung ist gott sei Dank eine auch für Kaufleute benutzbare Fernbedienung im Einsatz…

Beim Briefing wird erwartungsgemäß fliegen für den Tag abgesagt, Quaxi Hohenwarter hat schon das weite gesucht. Der dem Meteorologen-beim-Segelflugwettbewerb inhärente Selbsterhaltungs-Fluchttrieb ist aber eigentlich unnötig, denn erstens sind die Aussichten für den Mittwoch bis Freitag recht gut. Zweitens lädt Martin Huber für den Abend zum alljährlichen Forellenopfer zwecks Wetterbeschwörung (s. Vorjahre).

Die Fliegergemeinde hält es im Fly In, der eine oder andere hilft dem nachträglich angereisten Christian Hynek beim aufbauen seiner ASH 25 Mi (Plackerei) oder versucht sich im Paragleiten (noch mehr Plackerei). Andi Sandhöffner sieht nach ein paar Runden mit dem Schirm auf der Startbahn auf jeden Fall ganz schön fix aus.

Axel wird kurz mit einem Streifen Alublech und Werkzeug gesehen, am Bus ist noch mal adjustierung der Hardware erforderlich: Die Außensteckdose hat keinen festen Punkt im Raum mehr, da die Befestigungslöcher der Schrauben oxidationsbedingt mittlerweile wohl zwei Nummern größer als der verwendete Schraubentyp sind… Adaptertechnik made by Segelflieger, das Alublech wirds schon richten (ich vermute mal Alu weil kein Glasgewebe in der Nähe war…)

Als Rückholer muß ich auch nicht einspringen, da der Arbeitseinsatz von Axel in München abgeblasen wurde.

Gegen Mittag mach ich mich dann doch auf nach Klagenfurt, mich ein wenig schinden (= schwimmen gehen) und als Belohung danach ein wenig shoppen in Klagenfurt. Natascha und Roland gehen zu Fuß zum Reithof an der Pollenitzen (direkt unter der Platzrunde, dem Gegenanflug gelegen). Da hier ein Pferd unbeschäftigt herumsteht geht Natascha eine Runde reiten. Roland bewacht alldieweil ein krankes Pferd und hindert es daran, sich hinzulegen. Jeden Tag eine gute Tat, Kontingent übererfüllt.

Gegen fünf treffen sich alle an der Forellenstation. An einem kleinen Teich direkt am Fuße der Ossiacher Tauern gelegen entpuppt sich die Terrasse am Bootssteg als gemütlicher Platz um mit allen vom Wettbewerb guten Fisch (nicht nur Forelle) zu genießen und sich zum Ausklang des Tages nett zu unterhalten. Dabei fällt die gute Mischung des Feldes wieder einmal auf, drei Schweizer Teams, ein Däne, Österreicher und Deutsche, eine bunte Mischung dies Jahr.

AFZ goes AAC 2013 – 3. Tag (Montag)

Ruhetag im Sonnenstaat

Wegen Dauerregen die ganze Nacht hindurch ist es nicht weiter verwunderlich, dass die Wettbewerbsleitung den Tag schon beim Briefing um 10:30 abbläst.

Nicht jedoch ohne die traditionell ausführliche Beschreibung der Tagessieger beider Klassen, wie sie es geschafft haben einem Wetter von 8/8 Bedeckung und mäßiger Basis wie auch Steigwerten eine Strecke von gut 200 km abzuringen. Auch im Pink Kuh Wettbewerb (man erinnere sich: Außenlandung bringt Kuh auf das Seitenleitwerk!) gibt es erste „Gewinner“ zu vermelden. Neben Roland hat es auch noch zwei weitere Piloten auf die Wiesen und Weiden gezogen, so dass sich der Bestand von Martin Huber beim nächsten Aufrüsten um drei frische Kühe lichten wird.

Trotzdem ist die Stimmung gut, die meisten bleiben noch im Fly In zum ratschen, da wir schon zwei Wertungstage sicher haben und das Wetter zur Wochenmitte hin besser zu werden scheint ist die Laune gut.

Mein anderer Audi hatte doch nichts so schlimmes wie die Wasserpumpe kaputt, es war nur ein gut versteckter/zugebauter Wasserschlauch an der Wasserpumpe, der das zeitliche gesegnet hat. Dafür tropft der Kühler an einer Stelle, Mist, das Ding ist erst ein paar Jahre alt und schon wieder hin. Meister Maier aus Grassau meint aber, ich solls erst mal versuchen ohne Kühlertausch. Der muß es wissen, von Motoren hat er Ahnung.

Das Gegenteil ist bei Ute und Axel der Fall, da soll es im Bus fließend Wasser geben, tut es aber nicht: die Wasserpumpe der Spüle hat nach 23 Jahren (es gibt offensichtlich noch ältere Autos als meine…) aufgegeben. Ein Shoppingbummel in Villach stellt diesen Mangel aber ab, Wasserversorgung gerettet.

Ich mach mich in den Ort, ein wenig bummeln, Natascha und Roland auch. Da es wenigstens nicht mehr regnet macht das wenigstens auch Spaß. Später machen Roland und Natascha noch einmal Bekanntschaft mit der trinkfestesten Zimmer-Vermieterin des Ossiacher Sees, von Helmut Schaljo zu sich nach Tiffen zum Kaffeetrinken eingeladen heißt es: Ein Schnäpsle geht noch… (vgl. Blog vor zwei Jahren, da hab ich auch da gewohnt und einen Leber-Leistungstest absolviert.

Trotzdem hat Natascha es abends noch geschafft eine köstliche Chili con Carne zu kochen, die wir –Helmut hat den Weg zu uns auch noch gefunden- zusammen mit ein paar Gläschen guten Rotwein genießen und mit Fliegerlatein den Ruhetag ausklingen lassen.

AFZ goes AAC 2013 – 2. Tag (Sonntag), 2. Wertungstag

A bisserl was geht immer!

Nachts hat es kräftig gescheppert, mit Hagel und allen drum und dran. In Niederösterreich musste gar die Thermik aus Kärnten aus den Kellern gepumpt werden…
Morgens beim Frühstück hängt der Mumpf noch an den Bergen, beim Briefing um 10:00 abgelöst von einer Abschirmung in etwa 3.000 m Höhe.

Der altbekannte Wetterfrosch Gerhard „Quaxi“ Hohenwarter verbreitet Optimismus und setzt auf zuwarten, dass der Südostwind den Mumpf wegschiebt und nachfolgend die Restfeuchte aus den Bergen trocknet – bis neue Überentwicklungen die niedrige Thermik wieder ausknipsen.

Folgebriefing um 12:00 Uhr, keine Änderung. Um 12:30 wird die ausgegebene Aufgabe bestätigt, da die Sonne sich an der ein oder anderen Stelle durchgekämpft hat wird gegen Mittag das Feld an einen Himmel aus 7/8 Bedeckung und mit einigen, aber teilweise schon breit laufenden Cumulanten gehängt.

Eine AAT mit Zylinder im Westen, und einem mit Radius 15 bzw. 20 km um Gurk – sollte der Name am Ende etwa Programm sein ????

Ute traut dem Wetter nicht und dreht auf Höhe der Landskron um. Roland wirft sich auf die andere Seite des Drautals, ist aber ein bisschen zu niedrig für die direkte Gratquerung der Bleiberge. Der direkte Weg rächt sich, denn umfliegen ist nicht, Thermik aber auch nicht.

Das Ende vom Lied: Außenlandung in Millstadt. Der Acker ist wohl recht tief, beim Versuch die DG mit zwei zusammengeknoteten Seilen aus dem Acker zu ziehen schnalzt die Verbindung auseinander- Gott sei Dank knallt der hintere Teil des Seils in den Rumpf und nicht in die Haube. Kratzer im lack bleiben, aber –Glück gehabt.

Derweil kommen am Platz hier und da ein paar Flieger zurück- die einen im direkten Anflug, andere aber auch im Endanflug über den Tiffen. In beiden Klassen hat es tatsächlich Umrundungen gegeben, so dass es einen zweiten Wertungstag hat. Bei dieser Wetteroptik und mit teils erstaunlichen Schnittgeschwindigkeiten eine echt reife Leistung.

Im übrigen unter aac.lokf.at auf der Homepage des FSV Feldkirchen nachzuschlagen.

Ausklingen lassen alle den Abend im Fly In, draußen ist es garstig geworden, bei Einbruch der Dunkelheit beginnt es zu regnen. Keine guten Voraussetzungen für morgen, der Wetterbericht gibt gar für Unterkärnten eine Unwetterwarnung.

AFZ goes AAC 2013 – 1. Tag (Samstag), 1. Wertungstag

…und Anreisetag…

Nach einer sehr kurzen Nacht mach ich mich mit meinem anderen Audi auf den Weg. Bei Max noch mein Gepäck und den Astir aufgesammelt stürme ich am späten Vormittag das zweite mal auf den Alpenhauptkamm an.

Diesmal hält die Technik im Motorraum, gegen Mittag verlasse ich den Katschbergtunnel und rolle in ein sonnig-warmes Kärnten, von dem im Radio berichtet wird, dass sich in den Karawanken schon die ersten Schauern bilden.

Bei Ankunft am Platz ist dort aber das Wetter noch bestens, auch wenn man den Cumulanten ihre Neigung zum überkochen deutlich ansieht. Alle Maschinen sind unterwegs, nach dem Auftaktbriefing um neun Uhr hat Martin alle losgeschickt, eine AAT bis in die Gegend von Bruneck / Sterzing und über die Karawanken zurück.

Freudig begrüßt mich Axel, da er von seinem Brötchengeber für Freitag und Samstag arbeiten verordnet bekommen hat, jetzt hab ich dann doch wieder einen Piloten zum betreuen, so ganz Urlaub diesmal dann doch nicht. Ute freuts nach Ihrer Landung auch, gut gelaunt ist sie sowieso: in der 104 er Klasse (sie fliegt die DG in der „Spaßversion“, will meinen mit 15 Flächen) ist sie rumgekommen, ebenso wie Roland in der offenen Klasse, er hat die 18 m Adapter dran.

Obwohl alle unterwegs das eine oder andere Mal angeregnet wurden oder Schauern ausweichen mussten sind fast alle rumgekommen in beiden Klassen. Einzig Andi Sandhöffner hadert ein wenig mit sich, da er schon früh über Nötsch den Motor ziehen musste und abgeschlagen platziert.

Der guten Laune ist das aber wenig abträglich, seine Frau und Tochter Paulina muntern ihn ebenso wieder auf wie alle anderen am Tisch.

Ob das auch an den Calamari liegt ??? Richtig, DIE Calamari aus dem Fly In in Feldkirchen.
Da weiß man wo man sich das ganze Jahr drauf freuen kann. Jetzt, wo alle wieder da sind sieht man viele bekannte und auch wieder ein paar unbekannte Gesichter.

Der kalte Wind eines nahen Schauers, der die Luft absaugt, treibt uns irgendwann dann doch in das Fly-In, wo auch schon die Ergebnislisten aushängen. Roland hat sich mit einem siebten Platz wacker geschlagen, auch Ute hat noch Herwig Wagner hinter sich gelassen und einen guten Schnitt geflogen.

Den Tag lassen wir mit einem von der Wirtin spendierten Schnaps ausklingen, in der Hoffnung dass das Wetter morgen noch mal einen fliegbaren Tag spendiert.

AFZ goes AAC 2013 – Anreisetag mit kleiner Crew

oder auch nicht…

Früh hat er sie gerufen, die Piloten. Martin Huber, Wettbewerbsleiter des AAC hat dies Jahr vom 04.05. bis 11.05. das Kräftemessen der Alpensüdseite einberufen. Nicht nur das Gesamt-Teilnehmerfeld ist auch vielleicht deswegen etwas kleiner als sonst, auch die Teilnehmer des AFZ sind dies Jahr recht überschaubar.

Matthias Münch war lieber Wassertreten in Nitra, A-Marc´s Flugzeug hat Zwecks Lackschonung vom Verein keinen Ausgang bekommen und Marc somit nix zu fliegen.
Der Vorstand Roland lässt es sich aber nicht nehmen, dies Jahr teilzunehmen und ist schon Donnerstag mit seiner Natascha auf die Alpensüdseite gefahren, Freitag folgt Ute mit ihrem Axel und einer weiteren DG 600. Mit dieser etwas DG-lastigen Veranstaltung kann ich nur in Sachen Leergewicht, nicht aber Flugleistungen mithalten. Daher fahr ich als Helfer und außer Konkurrenz Freitag Mittag mitsamt meinem „Kugelporsche“ (O-Ton Martin Huber) am Haken gen Süden.

Die Vorfreude auf die Auftaktfeier abends wird schlagartig hinter dem Knoten Pongau durch die ebenfalls schlagartige Kündigung der Wasserpumpe meins Audis getrübt.
Nach Auskotzen des gesamten Kühlwasservorrats kann ich mich gerade eben noch auf den Parkplatz der Raststätte Eben im Pongau retten.

Die Idee, Max in Freilassing anzurufen und mich abholen zu lassen, den Weg nach Feldkirchen morgen mit dem anderen Audi anzutreten, mein Gepäck und den Anhänger in Eben aufzusammeln und den flügellahmen Audi von der allseits bekannten Fa. Maier bergen zu lassen kristallisiert sich schnell heraus.

Max erreiche ich, aber in München. Sein nächster Anruf kommt aus dem Auto am Irschenberg, Max ist der allergrößte, der weitere Ablauf des Tages: er hat bei maier den KFZ-Transportanh. Geholt, ist zu Freunden bei Teisendorf einen Geländewagen zum ziehen des Anhängers holen. Um 20:00 steht er vor mir, Klara hat seinen PKW hinterher gefahren.

Audi Bergung

Den Audi aufladen, den Astir an seinen PKW, das ganze dann zurück. Meinen Anhänger vor seine Haustür in Freilassing, mein Gepäck in sein Haus. Den PKW zu den Freunden vor die Tür, wir beide dann weiter den Audi zu KFZ Maier. Mich in Übersee auf den letzten Zug nach Rosenheim. Er ist den Geländewagen nach Teisendorf bringen, und mit seinem PKW heim.

Alles klar ? Haben alle folgen können ? Und der Rest hatte eine langweilige Auftaktfeier in Feldkirchen….

Um ein Uhr nachts war ich im Bett. Programm für morgen: anderen Audi schnappen, nach Süden.

Eigentlich war ich ja noch in München zum Mai-Scholle essen in netter Damenbegleitung eingeladen. Hätt ich besser mal gemacht.

In jedem Fall ein Riesendank an Max und Klara!!! Riesig Junge, hat den Tag gerettet !!!

Pribina Cup 2013

 

Pribina Cup 2013
13. Pribina Cup 2013, Nitra

Wie jedes Jahr so auch wieder 2013: Mathias Münch fliegt auf dem 13. Pribina Cup in Nitra.

Geflogen wurde aufgrund des auch in der Slowakei überragenden Wetters bislang noch nichts Verwertbares, aber Mathias Ruhmestaten werden dann selbstverständlich ziemlich weit oben in der Ergebnisliste stehen.

Eine tägliche Zusammenfassung der Ereignisse gibt es selbstverständlich auch.

Mathias, wir drücken Dir alle verfügbaren Daumen!

AAC 2012

Alpe Adria Cup 2012

AAC 2012

Wie jedes Jahr so brechen auch 2012 wieder Völkerscharen auf, um sich in Feldkirchen am Ossiacher See in der Kunst des Segelfliegens zu messen.

Die Delegation des Alpenflugzentrums Unterwössen besteht aus Roland & Natascha, Ute & Axel, Mathias Münch & Bea mit Kindern sowie Marc Stadtlander mit Holger Fuhr als „Supporter“ ( a.k.a. Rückholer).

Wobei Holger gewohntermaßen nicht nur ggf. am Steuer seines schmucken Audi 200 oder seines treuen Astirs sitzt, sondern in der (hoffentlich reichlichen) Freizeit auch das AAC-Blog auf der Homepage der SGSM verfasst. Möge er viele frohe Botschaften und lustige Anekdoten zu berichten haben!

Um die Übersicht über alle AFZ-Teilnehmer zu ermöglichen hat Jan Lyczywek seinen SPOT-Messenger an Ute Baranowski verliehen – es ist also nicht Jan, der da mitfliegt, sondern seine charmante Stellvertreterin… 🙂

Somit sind alle unsere Piloten mit einem SPOT-Gerät ausgerüstet, was Mathias Münch gleich dazu veranlasst hat, eine „AFZ@AAC“-Seite (auch in groß) einrichten zu lassen – man kann also jederzeit beobachten, was die Jungs und Mädels da unten (fliegerisch) so treiben. Ihre Ergebnisse beim AAC 2012 finden sich dann [hier].

Marc StadtlanderDas Wetter in Kärnten soll jedenfalls schon mal deutlich besser sein als es die Unterwössener Seenplatte beim Aufbruch erwarten lies.

Einen Eindruck vermittelt die WebCam am Flugplatz Nötschdie WebCam der Feldkirchener zeigt eher das Geschehen am Platz.