AFZ goes East, 12. Tag (Mittwoch)

 

Thomas fliegt mit fremden Frauen und wird fertig gemacht, Ute fliegt DG 100

Bevor sich jetzt jemand fragt was ich geraucht habe, mit Thomas ist Gabis Thomas gemeint, und der ist heute seine Ausbildung zu Ende geflogen, er brauchte noch den zweiten und dritten Start auf fremdem Platz. Da er einer derjenigen war, die gestern genutzt haben (um mit unserer Ute DG 1000 zu fliegen) und nebenbei beim ersten Start auf fremdem Platz 100 km mit Lehrer zu fliegen hat er sich en Passant reif für eine Prüfungsanmeldung geflogen.

Der kleine fliegerische Seitensprung sei ihm verziehen (wir haben aber trotzdem kräftig gefrotzelt)….

Die andere Ute (also Ute Hoffmann), die seit Sonntag da ist, hat nach gründlicher Einweisung der anderen Ute ihre DG 100 fliegen dürfen, was den anderen Teil der Überschrift erklärt. Soweit so gut, denn dass ist auch fliegerisch das erwähnenswerte des Tages.

Morgens werden noch Wasserreste aus einigen Vorzelten entfernt, das Gewitter von der Nacht ist wohl am Platz recht heftig ausgefallen und hat den Platz in der Nacht wohl vorübergehend in eine Seenplatte verwandelt.

Dafür ist es schon beim Briefing wieder schön warm und die Sonne brennt vom Himmel. Das Wetter soll wohl einigermaßen werden, obwohl im Westen eine wellende Kaltfront liegt, die aber nicht so richtig vorwärts kommt. Jan macht mittags unter leidlicher Entwicklung einen ersten Versuch mit der polnischen Gleitbombe des ATK (Werbeeinblendung: Jantar Std. 2, mich kann man mieten oder kaufen), fliegt mit 45 Min. den Tagesrekord und säuft unter einer Abschirmung ab….

Gegen 14:00 dreht der Wind auf Südost, danach ist die Luft tot wie ein Türnagel. Ein zweiter Versuch von ihm endet mit abgleiten, ich werd grad hochgeschleppt als er landet. Immerhin 40 Höhenmeter kann ich zwischendurch durch kurbeln machen, aber dann geht’s auch für mich zur Landung.

Nun ja, wir haben es wenigstens versucht…. Jan erklärt sich das ganze so dass mit Wechsel der Windrichtung eine warme stabile Luftmasse in unsere Gegend eingeflossen ist, die die Thermik oder Entwicklung derselben abgewürgt hat.

Also packen wir – geringe Gewittergefahr, die sich aber wohl nicht manifestieren wird, unsere Flieger wieder zusammen und gehen zu einem weiteren abendlichen Grillen über. Das ist bei drückenden Temperaturen/Luft auch nach Sonnenuntergang zwar immer noch nett, aber die Mücken beschließen uns heut zu Piesacken und machen auf Spielverderber.

Na ja, mal sehen ob morgen noch was geht, denn für Freitag wird es wegen der dann wohl endlich einreffenden Front wohl nicht mehr fliegbar. Da fast alle am Samstag abreisen wollen wird morgen wohl letzter Flugtag werden können.

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