2. Montag

Die Lausitz ist nicht die Ponderosa und die Schweiz ist näher als man denkt.

Die Woche startet nicht so gut wie die letzte, beim Briefing ist die Erkenntnis, dass es allenfalls für Wetter zum schulen reicht, aber auch für alle nicht neu-das bahnte sich schon an. Aber selbst die Delmenhorster haben keinen Bock auf fliegen, und so hat das Team vom ATK heute frei.

Ute & Axel nutzen die fluglose freie Zeit um sich ein Vermiet-Auto für die Rückführung der DG 100 am Sonntag an Land zu ziehen. Ich hab ja den Vorschlag, sich mal bei den einschlägigen Herstellern von Transportanhängern nach einem Anhänger zu erkundigen, in den zwei Flugzeuge (auf einmal) passen….(-:

Außerdem besorgen sie sich an einem obskuren Ort namens Herrnhut, dessen Namen ich sonst immer geflissentlich vergesse, vier Sterne. Ich entnehme aus den Schilderungen, dass es Weihnachtssterne sein müssen.

Der Ort ist wohl berühmt dafür. Glaube ich sofort, wenn man extra dafür hin fährt. Aber dass man nur die Zacken kauft und den Weihnachtsstern auch noch selbst zusammenbauen muss…

Die Christmanns machen eine Radtour und stoßen dabei auf noch mehr Bullen als gestern. Was ist passiert ? Na ja, der Radweg geht zu Ende und kurzerhand wird eine Wiese mit ein paar Kälbern überquert. Leider sind „um die Ecke“ auch eine stattliche Anzahl Lausitzer Kühe auf derselben Weide- und „not amused“ über die Störung. Die Family sieht sich einer Front aufgerückter großer Vierbeiner mit Hörnern gegenüber. Über Lukas’s Kommentare aus dem Fahrrad-Anhänger („MUH“ in großer Lautstärke) ist der Papa  „not amused“.

Mit der Anhängerflagge als Schwenk-Werkzeug kann man die Rindviecher allerdings in ihrer Hälfte der Wiese bannen und sicher queren.

Gabi und Thomas liefern Valentina für die Woche auf einem Reiterhof ab, da kann sie wohl die ganze Woche nach Herzenslust Ferien auf dem rücken eines Pferdes machen.

Ich begebe mich in die Schweiz. Nein, nicht die, sondern die sächsische. Und muß feststellen, den Namen trägt sie zu recht.Nur das es leider auch so viel regnet wie in der Schweizer Schweiz. Die Staulagen sind genauso gut fürs abregnen wie die Berghänge der Schweiz.

Daher ins Modellbahnmuseum in Sebnitz, dort gibt es u.a eine 12 m Anlage der Bahnstrecke entlang der Elbe zwischen Pirna und Bad Schandau. Im Original ist das minder beeindruckend, und auch Bad Schandau ist im Original so schön wie im Modell im Maßstab 1:120.

Auch den Weg zurück finde ich ohne Probleme, denn im Gegensatz zu gestern bin ich mit einer (geliehenen) Straßenkarte besser ausgestattet und kann auch gesperrte Straßen zielsicher umfahren (ist Sachsen eigentlich eine einzige Straßen-Baustelle).

Roland hat den Tag im übrigen auch genutzt, um seinen Bilder-Account auf flickr.com auf aktuellen Stand zu bringren. Es lohnt sich also noch mehr, da mal rein zu schauen.

SONY DSC

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