2. Samstag, 8.Tag: Rückblick auf eine Woche in den Tropen…

…denn dort ist es morgens auch immer Dampfig neblig von den Niederschlägen des Vortages, tagsüber schwül Pullerheiß und abends schüttet es aus Kübeln in den Regenwald. Wie in Kärnten letzte Woche. Mit dem Unterschied: im Regenwald kriegt man keinen Segelflugwettbewerb auf die Reihe….

Im Ernst: Bei so einem Pißwetter 4 bzw. 5 WT auszufliegen – es soll sich keiner mokieren, das wären ja meist nur Mindeststrecken gewesen, die da geflogen wurden. Macht das dann erstmal Martin & Quaxi nach!

Wobei: das Wetter lag nicht jedem, vor allem bei den Tagessiegen -aber auch gesamt- würfelte das auch so manches aus den Vorjahren gewohnte durcheinander. Wie nah es dann doch beieinanderliegt – Georg Falkensammer vom heimischen FSV Feldkirchen ist mit sage und schreibe einem (!) Punkt an Platz 3 in der 106er Klasse vorbeigeschrammt.

Kernig gings bei der offenen Klasse zu – mit Haggi hat ein altes Schlachtroß gewonnen, wer ihn und seinen Mutterwitz, aber auch seine ehrliche Art erlebt hat versteht, warum es bei der Siegerehrung tosenden Applaus für ihn gab.

Manche finden auch spät zu ihrer Optimalform, Philipp Wittwer aus Hohenems, wohl am letzten Tag endgültig in Wettbewerbslaune mit Tagessieg. Zwischendrin war zu hören: bin ned so motiviert. Steigerungsfähig. Offensichtlich.

Apropos Steigerungsfähig: Irgendwie ist eine Frau in Österr. Wettbewerben wohl das unbekannte Wesen, die Betonung bei Martin Huber lag bei unserer Ute ein ums andere mal auf : Siegerin der Damenwertung usw.

Ein Aufruf an alle mitlesenden Pilotinnen mit und ohne Wettbewerbserfahrung: lasst euch mal bei Bewerben in AT blicken!!!! Der AAC lohnt in jedem Fall. Die fliegen auch bei Wetter wo der gemeine Segelflieger auf Urlaub noch nicht mal den Anhänger aufmacht…

Ute gibt gerne Auskunft zum AAC.

Spaß hat es gemacht das ganze (wieder einmal) zu begleiten. Vor allem hier im Blog kann man den „Schmäh“ und die Anekdötchen einer solchen Veranstaltung zum besten geben; aber auch die tägliche Berichterstattung war ganz schön fordernd.

Jetzt muß sich der „Redakteur“ erstmal wieder an einen anderen Tagesablauf gewöhnen. Für eine Woche war es: Aufstehen (na ja, Urlaub, schon was später) und nach dem Frühstück zum Platz, die Bilder vom Vortag selektieren (für die DVD, die jeder Teilnehmer kriegt), Briefing, das ins Internet; wenns losgeht Kamera raus…, evtl. danach selber fliegen gehen (-: , nach der Landung die Kamera raus; Piloten nach dem Tag fragen, Abendessen, n Bierchen oder zwei (jaa, dann geht das schreiben besser…), und dann zu Nachtschlafender Stunde den Tagesbericht und den Blog….

Aber im Ernst: ist auch erholsam. Außerdem: ich kann fliegen gehen wenn das Feld unterwegs ist. Die Wettbewerbsteilnehmer müssen fliegen (-:

Unser aller Gemeinsamkeit: das machen wir gerne. Denn AAC macht allen Spaß.

Bis nächstes Jahr in alter Frische.

 

 

 

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